Standort & Grundstück
- Geologische und örtliche Voraussetzungen
- Grundstück und mögliche Bohrposition
- Zufahrt und Platz für das Bohrgerät
- Leitungsführung bis ins Gebäude
Wärme aus dem Erdreich
Eine Sole/Wasser-Wärmepumpe nutzt Wärme aus dem Erdreich. Bei Erdsonden wird diese Wärme über eine oder mehrere Bohrungen erschlossen. Ob eine Erdsondenlösung möglich und sinnvoll ist, hängt vom Gebäude, Grundstück, Wärmebedarf, Standort, möglichen Bewilligungen und den örtlichen Voraussetzungen ab.
Einfach erklärt
Das Erdreich dient als Wärmequelle. Die Erdsonde und der darin geführte Solekreis verbinden diese Wärmequelle mit der Wärmepumpe.
Die Wärmepumpe hebt die aufgenommene Energie auf das benötigte Temperaturniveau und überträgt sie auf das Heizsystem. Auch die Warmwasserbereitung kann in das Anlagenkonzept eingebunden werden. Dimensionierung und Einbindung richten sich nach dem konkreten Gebäude.
Wärmequelle erschliessen
Bohrung und Erschliessung werden für jedes Grundstück und Gebäude separat geplant.
Standortbezogen klären
Je nach Standort und örtlichen Vorschriften können Bewilligungen und Einschränkungen gelten.
Diese müssen projektbezogen für das konkrete Grundstück und vor der Ausführung geprüft werden. Allgemeine Aussagen ohne Kenntnis von Standort, Untergrund und aktuellen Vorgaben wären nicht zuverlässig.
Bestehende Wärmeverteilung
Auch im Altbau mit Radiatoren ist eine Sole/Wasser-Wärmepumpe grundsätzlich möglich.
Die Systementscheidung hängt nicht nur von der Wärmequelle ab. Wärmebedarf, Vorlauftemperatur, Heizkörperleistung, Gebäudezustand, Warmwasserbereitung und Hydraulik müssen ebenfalls zusammenpassen.
Wärmepumpe mit Radiatoren im AltbauProjektumfang vollständig betrachten
Eine pauschale Preisangabe wäre ohne Gebäude- und Standortprüfung nicht seriös.
Mögliche Kostenfaktoren sind Wärmepumpenleistung, Anzahl und Aufwand der Bohrungen, Erschliessung, Leitungswege, Bewilligungen, hydraulische Einbindung, Elektroarbeiten, Warmwasserbereitung, Rückbau der alten Anlage und allfällige Anpassungen der Wärmeverteilung.
Kosten einer Heizungssanierung verstehenSachlich abwägen
Eine Erdsondenlösung setzt geeignete örtliche und technische Voraussetzungen voraus.
Bestehende Übersichten
Die bestehenden Herstellerseiten zeigen Sole/Wasser-Systeme und erläutern, wie QvA Auswahl, Planung und Einbindung projektbezogen beurteilt.
Systementscheidung
QvA beurteilt Gebäude, Wärmebedarf, bestehende Heizung, Grundstück, mögliche Wärmequelle und Einbindung als Gesamtprojekt.
So lässt sich klären, ob eine Erdsondenlösung geprüft werden kann oder ein anderes Wärmepumpensystem besser zur Ausgangslage passt.
Kurz beantwortet
Eine Erdsonde erschliesst Wärme aus dem Erdreich. Ein Solekreis transportiert diese Energie zur Wärmepumpe, die sie auf das für Heizung und gegebenenfalls Warmwasser benötigte Temperaturniveau bringt.
Sole/Wasser beschreibt den Wärmepumpentyp und den Solekreis als Verbindung zur Wärmequelle. Erdsonden-Wärmepumpe bezeichnet eine häufige Ausführung, bei der das Erdreich über eine oder mehrere Bohrungen erschlossen wird.
Die Bohrtiefe wird projektbezogen anhand von Wärmebedarf, Untergrund, örtlichen Voraussetzungen und geltenden Vorgaben geplant. Eine pauschale Tiefe wäre deshalb nicht seriös.
Je nach Standort und örtlichen Vorschriften können Bewilligungen oder Einschränkungen gelten. Diese Voraussetzungen müssen für das konkrete Grundstück und vor der Ausführung geprüft werden.
Das ist grundsätzlich möglich, wenn Wärmebedarf, Vorlauftemperatur, Heizkörperleistung, Gebäudezustand, Warmwasserbereitung, Hydraulik und die örtlichen Voraussetzungen zusammenpassen.
Zu den möglichen Faktoren gehören Wärmepumpenleistung, Anzahl und Aufwand der Bohrungen, Erschliessung, Leitungswege, Bewilligungen, hydraulische Einbindung, Elektroarbeiten, Warmwasser, Rückbau und Anpassungen der Wärmeverteilung.
Projekt prüfen
Wir beurteilen Gebäude, Wärmebedarf, bestehende Heizung, Grundstück, Platz, mögliche Wärmequelle und Einbindung.