Aussenaufstellung
Das Gerät oder die Ausseneinheit steht im Freien. Standort, Leitungswege, Zugänglichkeit, Schall, Abstände und die Grundstückssituation werden gemeinsam beurteilt.
Aussenluft als Wärmequelle
Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe nutzt die Aussenluft als Wärmequelle. Sie kann sowohl im Neubau als auch bei einer Heizungssanierung eingesetzt werden, wenn Gebäude, Heizleistung, Systemtemperatur, Aufstellort und Einbindung zusammenpassen.
Einfach erklärt
Die Anlage nimmt Wärme aus der Aussenluft auf und macht sie für Heizung und bei entsprechender Planung auch für Warmwasser nutzbar.
Der Wärmepumpenprozess hebt die aufgenommene Energie auf das für die Anlage benötigte Temperaturniveau. Anschliessend wird die Wärme über das Heizungswasser an Fussbodenheizung oder Radiatoren übergeben. Entscheidend ist, dass Wärmepumpe, Gebäude und Wärmeverteilung als Gesamtsystem geplant werden.
Einbausituation berücksichtigen
Welche Variante möglich ist, hängt vom konkreten Gerät, dem Gebäude und den örtlichen Gegebenheiten ab.


Das Gerät oder die Ausseneinheit steht im Freien. Standort, Leitungswege, Zugänglichkeit, Schall, Abstände und die Grundstückssituation werden gemeinsam beurteilt.
Je nach System kann die Wärmepumpe im Gebäude stehen. Dann sind insbesondere Luftführung, Platzbedarf, Wanddurchführungen, Zugänglichkeit und technische Einbindung zu planen.
Nicht jede Baureihe ist für jede Aufstellungsart erhältlich. Die Auswahl erfolgt deshalb anhand der verfügbaren Systeme und der konkreten Einbausituation.
Frühzeitig einplanen
Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen ist die Wahl des Aufstellortes besonders wichtig.
Relevant sind die Abstände zu eigenen und benachbarten Räumen, mögliche Reflexionen durch Fassaden oder andere Flächen, die Grundstückssituation und die Betriebsbedingungen. Auch lokale Vorgaben und projektspezifische Anforderungen müssen berücksichtigt werden. Eine pauschale Standort- oder Grenzwertaussage ist deshalb nicht sinnvoll.
Bestehende Anlage beurteilen
Auch in bestehenden Gebäuden mit Radiatoren ist eine Luft/Wasser-Wärmepumpe grundsätzlich möglich.
Ob sie sinnvoll eingesetzt werden kann, hängt von Wärmebedarf, Vorlauftemperatur, Heizkörperleistung, Gebäudezustand, Warmwasserbereitung und der Einbindung in die bestehende Anlage ab. Eine Fussbodenheizung ist nicht zwingend, die vorhandene Wärmeverteilung muss aber ausreichend dimensioniert sein.
Wärmepumpe mit Radiatoren im AltbauGesamte Anlage vergleichen
Ein seriöser Vergleich betrachtet die vollständig betriebsbereite Anlage und nicht nur den Preis des Geräts.
Zu den möglichen Kostenfaktoren gehören Geräteleistung, Aufstellort, Fundament, Leitungswege, Elektroarbeiten, hydraulische Einbindung, Warmwasserbereitung, Rückbau der alten Anlage und allfällige Anpassungen der Wärmeverteilung. Welche Positionen tatsächlich nötig sind, zeigt erst die Projektprüfung.
Kosten einer Heizungssanierung verstehenSachlich abwägen
Die Eignung ergibt sich aus dem Gesamtprojekt, nicht aus einem einzelnen Vorteil.
Bestehende Übersichten
Die bestehenden Herstellerseiten zeigen Beispiele für Luft/Wasser-Systeme und erläutern, wie QvA Auswahl, Planung und Einbindung projektbezogen beurteilt.
Systementscheidung
Bei einer Sanierung prüfen wir bestehende Heizung, Wärmebedarf, Wärmeverteilung, Aufstellort und die notwendige Einbindung.
So lässt sich beurteilen, ob Luft/Wasser zum Gebäude passt oder eine andere Wärmequelle sinnvoller geprüft werden sollte.
Kurz beantwortet
Sie entzieht der Aussenluft Wärme und überträgt diese über den Wärmepumpenprozess auf das Heizsystem. Auch die Warmwasserbereitung kann in das Anlagenkonzept eingebunden werden.
Das ist grundsätzlich möglich. Entscheidend sind Wärmebedarf, benötigte Vorlauftemperatur, Heizkörperleistung, Gebäudezustand, Warmwasserbereitung und die fachgerechte Einbindung.
Ja, wenn die vorhandenen Heizflächen bei der vorgesehenen Systemtemperatur ausreichend Leistung abgeben. Das muss anhand des Gebäudes und der einzelnen Räume beurteilt werden.
Je nach Gerät und System ist eine Aussen- oder Innenaufstellung möglich. Standort, Luftführung, Platz, Zugänglichkeit, Leitungswege, Schall und örtliche Projektbedingungen müssen zusammenpassen.
Im Betrieb entstehen Geräusche. Wie sie am Gebäude und in der Umgebung wahrgenommen werden, hängt unter anderem von Gerät, Betriebszustand, Aufstellort, Abständen und möglichen Schallreflexionen ab. Deshalb wird der Standort projektbezogen geplant.
Relevant sind unter anderem Leistung, Aufstellort, Fundament, Leitungswege, Elektroarbeiten, hydraulische Einbindung, Warmwasserbereitung, Rückbau der alten Anlage und mögliche Anpassungen der Wärmeverteilung.
Projekt prüfen
Wir beurteilen Leistung, Aufstellort, Schall, Wärmeverteilung, Einbindung und bestehende Anlage.